Gletschertraining 2019

16 Blitze im Pitztal

Voller Vorfreude auf die ersten Carvingschwünge machten sich am 30. Oktober neun JO-Kinder und sieben Erwachsene unter der Leitung von Patrick auf den Weg ins Pitztal. Am Morgen war bereits um 7.30 Uhr Abfahrt mit dem Pitztaler Gletscherexpress. Nach ein paar Aufwärmübungen - unter Anleitung der Trainer Alexander und Guido - zogen die Renngruppen „Muni“ (Noah, Finn, Yven und Raphael) und „Schnecken“ (Sven, Lars, Leana, Jan) die ersten Spuren in den Schnee. Ein paar Zentimeter Neuschnee sorgten für gut präparierte Pisten und auch das Wetter spielte während dem ganzen Aufenthalt mehr oder weniger mit. Sonne, Schnee, Wind – alle Varianten waren vorhanden. Das Techniktraining konnte bis zum Abreisetag nahtlos durchgezogen werden. Fast genauso wichtig wie das Umsetzen der Übungen war das „Preichen“ des einzigen orangefarbenen Sessels des Gletscherseeliftes und das Erwischen des ersten Bahnabteils am Morgen. Das tägliche Konditraining am späteren Nachmittag wurde zuerst mit einigem Murren aufgenommen, da der anstrengende Skitag bereits viel abverlangte, später dann aber doch als „cool und lustig“ bezeichnet und alle machten beim Froschhüpfen, Wandstehen, Jasskartensprint etc. super mit. Die heimlichen Stars waren die beiden jüngsten Skiracer Anouk und Noah. Sie wurden von den grösseren Kindern umzingelt und die Stimmung untereinander war laut und gut und es wurde viel gelacht. Nach den Trainings war bei den Kids noch genügend Energie vorhanden, um eigene Raps zu kreieren (Wodka nanana) und bei einigen Eltern um einen Jass zu gewinnen oder ein paar Weingläser zu „verschiitä“… Ein grosser Dank gilt den Trainern Alexander und Guido, welche es mit professioneller Methodik, viel Geduld und Motivation schafften, die Fortschritte der jungen Athleten/innen in den vier Gletschertagen erkennbar zu machen und dem anonymen Sponsor von Marco, welcher uns das Jause-Plättli spendiert hat! Die intensiven Schneetage waren ein voller Erfolg und wir freuen uns auf die bevorstehende Rennsaison.
Bilder (2 Alben)

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Bericht von Heidi Bieri

Trainingslager 2018

JO Oberiberg mit neuen Skianzügen auf dem Kaunertaler-Gletscher

Am Mittwoch, 31. Oktober 2018, machten sich zwölf JO-Kinder des Skiclub Oberiberg unter der Leitung des JO-Leiters Patrick Bieri sowie in Begleitung von drei Trainern und neun Eltern auf den Weg ins österreichische Kaunertal. Nach einer kurzweiligen Fahrt ging es um 21:00 Uhr ans Einchecken im Appartementhaus. Am Donnerstagmorgen regnete es im Tal und in der Höhe war Schnee angesagt. Nach einer abenteuerlichen Fahrt, inkl. Schneekettenmontage, erreichte man das Skigebiet auf dem Gletscher. Leider hatten eine Lawine und der Sturm der letzten Tage zwei Lifte in Mitleidenschaft gezogen und somit war vorerst nur ein Lift in Betrieb. Beim ersten Mal auf Skiern in der Saison 2018/2019 war somit Geduld beim Anstehen gefragt. Die Sicht- und Windverhältnisse waren nicht optimal und aus diesem Grund wurde dann schnell das Bergrestaurant aufgesucht. Um die Mittagszeit klarte das Wetter auf und zwei weitere Skianlagen wurden in Betrieb genommen. Somit konnte das freie Skifahren doch noch genossen werden.
Am Freitag und Samstag ging es morgens jeweils mit Techniktraining los. In der Zwischenzeit wurde durch das Trainerteam jeweils ein Riesenslalom ausgesteckt. Dies war nicht immer einfach, da die Piste von unzähligen Skiclubs beansprucht wurde. Die Trainingsläufe waren schnell absolviert. Das Anstehen am Lift gestaltete sich schwieriger und es gab gewisse Intermezzos mit anderen Ski- und Snowboardfahrern. Nach den absolvierten Läufen gaben die Trainer den Kindern wertvolle Tipps, welche sie versuchten im nächsten Lauf umzusetzen.
Am Sonntagmorgen war noch einmal Techniktraining angesagt. Es hatte etwas weniger Leute auf der Piste und dadurch konnte das Skifahren genossen werden. Nach dem Mittagessen ging es an das Zusammenpacken der Skiausrüstung und auf den Rückweg in Richtung Ybrig.
Die JO-Kinder des Skiclub Oberiberg möchten sich hiermit bei den Sponsoren der neuen Skianzüge, der Hoch-Ybrig AG, der Trütsch Dachdeckerei und Spenglerei, der Holdener Sport GmbH, Raiffeisen sowie der Solarwerk.ch recht herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt dem Vorstand des Skiclub Oberiberg, welcher mit seiner finanziellen Unterstützung das Gletschertraining ermöglichte. Auch Hubi Kälin von der Landolt Transporte in Pfäffikon gilt der Dank für die Bereitstellung der Transportmöglichkeiten. Nicht vergessen werden dürfen die Trainer Guido, Mike und Jann sowie die Eltern, welche die Kinder die vier Tage lang begleitet haben. Ein besonderer Dank gilt der Küchencrew unter der Leitung von Katja Leuzinger, welche jeweils ein sehr feines Nachtessen zubereitete. Mit coolen Gletschererlebnissen und der Hoffnung auf das eine oder andere gute Resultat kann nun in die Wintersaison gestartet werden.

Bericht von Fedi Marty

Kaunertal 2017

JO-Training auf dem Kaunertaler Gletscher

Am Mittwochabend ging es schon los mit dem Verladen des Gepäcks und der Ausrüstung. Am Donnerstagmorgen versammelten wir uns halb verschlafen auf dem Roggenparkplatz. Über die Autobahn ging es zur Raststäte Rheintal, wo es eine kurze Pause gab. Danach kamen wir endlich in Feichten an, doch der steilste Teil der Strecke stand uns noch bevor. Der Mannschaftsbus meisterte die Gletscherstrasse mit Bravour, aber der Gepäckwagen verhielt sich wirklich wie ein Lastesel. Darum dauerte es auch länger bis er auf 2’750m oben war.
Nach dem alle ihre Ski-Ausrüstung anhatten, ging es mit der Gondel auf 3’108m. Nach einem kurzen Blick über die Grenze nach Italien konnten wir schon die ersten Spuren in den Schnee ziehen. Nach dem freien Training am Donnerstag ging es wieder die Gletscherstrasse hinab zu unserer Pension in Feichten. Begrüsst wurden wir von einem grossen Bernhardiner mit freundlichem Gebell. Nach dem Zimmerbezug kochten die Frauen unter der Leitung von Katja feine Spaghetti. Nach dem Essen gingen wir Kinder nach draussen und versuchten auf dem Pony-Rasen Fussball zu spielen. Die Nachbarn fanden dies nicht so toll und deshalb gingen wir rein und hörten von den Erwachsenen die Pläne für den nächsten Tag.
Nach einer erholsamen Nacht fuhren wir wieder die Gletscherstrasse hoch. Patrick und Guido nahmen die Stangen und gingen zum Lift um einen Lauf auszustecken. Wir wärmten uns mit Felix auf und fuhren einige Male die Piste hinunter. Am Trainingshang absolvierten wir dann den ausgesteckten Lauf unter Beobachtung von Guido, welcher unsere Läufe filmte. Nach einem Aufenthalt im Restaurant gingen wir wieder auf die Piste. Am Abend gingen wir Kinder vor dem Essen noch auf den Spielplatz, bei welchem wir die Nachbarn nicht störten. Die zubereiteten Chicken-Nuggets wurden innerhalb von Sekunden vertilgt. Nach den Räubergeschichten über den Streit mit ein paar Jugendlichen aus dem Dorf, die uns Lars Dettling, Remo Leuzinger, Jan Bieri und Sven Dettling erzählten, zeigte uns Guido anhand der Videos, was wir Skitechnisch verbessern sollten. Danach gingen wir Kinder noch Fernseher schauen und um neun Uhr ging es ab ins Bett.Am Samstag ging es bei strahlendem Sonnenschein und schmelzendem Schnee bei der Talstation mit dem Training auf dem Gletscher weiter. Am Abend durfte ein Ausflug ins Hallenbad nicht fehlen. Die Pizzas, welche es zum z’Nacht gab, waren im Nu verschwunden. Unser Trainer Guido machte mit jedem von uns eine Einzelanalyse unserer Trainingsfahrten vom Tag. Er gab uns Tipps zur Verbesserung unserer Fahrtechnik. Die Aussage «Knie nach vorne» können wir nun sogar im Schlaf buchstabieren. Einige probierten am Abend noch die Übungen von Martin umzusetzen, indem sie das Springseil hervornahmen.
Am nächsten Morgen waren wir schon wieder in Reiselaune. Auf dem Gletscher ging es nochmals ans Training. Im Restaurant folgte ein weiteres Highlight. Wir trafen dort Vreni Schneider an und konnten Autogramme holen und Fotos mit ihr machen. Die Heimreise verlief, abgesehen von ein paar Stauminuten, gut. Im Gross wurden die Dettling’s ausgeladen und auf dem grossen Parkplatz in Oberiberg suchten auch die restlichen Trainingsteilnehmer ihre Sachen zusammen, um nach Hause zu gehen.
Ein Dank geht an alle Teilnehmer für die coolen Stunden sowie an die Betreuer und die Küchenmannschaft für das gute Essen. Auch dem Vorstand des Skiklubs gehört ein Dank für die grosszügige Unterstützung.

Bericht von Lars Marty, Oberiberg, im Oktober 2017